Ein guter Anfang

-- Studium und Leben der Klasse Wirtschaft/Deutsch

Seit langem haben viele Studenten und Lehrer der Deutschfakultät den Wunsch, außer Sprache noch n¨¹tzliche Fachkenntnisse zu beherrschen. Dank der Zusammenarbeit der SISU und der Universität Bayreuth ist er endlich verwirklicht worden. Wir, die Klasse 3 des zweiten Studien­jahrgangs, haben die Chance, mit der Fachrichtung Wirtschaft/Deutsch anzufangen. Gleichzeitig ist das neue Projekt auch eine Herausforderung f¨¹r uns.

Voller Erwartung empfingen wir unsere Lehrer aus Bayreuth. Sie haben sich der Klasse vorgestellt: Der Professor heißt Sigloch und sein Assistent Wildner. Offenbar sind die beiden ziemlich humorvoll und wir kamen uns allmählich näher. Die ersten zwei Wochen waren mit Strapazen verbunden. Wir hatten täglich acht Stunden Buchf¨¹hrung. Es ist nicht so leicht, Fachtexte zu verstehen, auch wenn sie in der Muttersprache geschrieben wären. Solche B¨¹cher auf Deutsch sind nat¨¹rlich noch schwerer. Gl¨¹cklicherweise hat Herr Sigloch den Inhalt vereinfacht und gut organisiert, damit alle die Schl¨¹sselpunkte im Kopf behalten konnten. Außerdem waren alle Lehrer bei jeder Frage sehr geduldig. „Keine Frage ist dumm.¡± So sagten die Lehrer oft. Herr Zhou und Frau Chen der Deutschfakultät sind auch zum Unterricht gekommen und haben uns viel geholfen. Nat¨¹rlich haben wir Studenten selber uns viel M¨¹he gegeben und sowohl im Unterricht als auch in der Freizeit viel gearbeitet. Das alles f¨¹hrt zu dem zufrieden stellenden Ergebnis, dass wir alle die Klausur bestanden haben.

Zwei Wochen vergingen sehr schnell und wir mussten uns voneinander verabschieden. Am Abend vor dem Abschied haben wir eine Party gegeben. Wir haben etwas zum Naschen besorgt und viele interessante Spiele gemacht. Das Spiel, woran die beiden Deutschen teilnahmen, beeindruckte uns am tiefsten. Herr Sigloch und Herr Wildner mussten vorgegebene chinesische Schriftzeichen abschreiben und dann die Bedeutungen davon erraten. Das Spiel war f¨¹r den Professor auch schwierig. Zu seinem Gl¨¹ck haben wir nur ein paar einfachste Bilderzeichen an die Tafel geschrieben, so dass er mit M¨¹he die Zeichen mehr schlecht als recht abmalte und dann mit Hilfe mehrmaliger Hinweise endlich zum Ergebnis kam. Zum Schluss hielt Herr Sigloch eine Rede: „Vielen Dank f¨¹r Ihre Zusammenarbeit in diesen zwei Wochen. Ich glaube, dass es ein guter Anfang war und hoffe, dass Sie sich mit der Zeit immer mehr f¨¹r die Wirtschaft interessieren.¡°

Sicher, einen guten Anfang haben wir schon hinter uns. Die ganze Klasse ist davon fest ¨¹berzeugt: das Projekt wird auf rechtem Gleis reibungslos voran gehen.

                                                                             Zhou Fang