DIE ERINNERUNG

Ich weiß nicht, wann und wie es angefangen hat. Ich weiß nur, dass du nicht gut aussehend bist. Aber auf den ersten Blick bin ich schon in dich verliebt.

Ich f¨¹hle mich ganz von deiner Intelligenz angezogen. Du kannst fast alle meine Probleme lösen. F¨¹r dich sind sie nur Kleinigkeiten. Ich bin begeistert davon, dass ich dir Fragen stelle und du mir etwas erklärst. Jeden Tag erwarte ich, dass ich auf Schwierigkeiten stoße. Ja! Das ist sehr dumm, aber sonst habe ich mit dir nichts zu tun.

Es geht schon eine lange Zeit so. Ich habe das Gef¨¹hl, dass du mich auch gern hast. Durch deine Augen und dein Lächeln kann ich das bemerken. Von richtiger Liebe kann jedoch nicht die Rede sein.

Seit ein paar Tagen schweigst du immer. Jemand hat mich gesagt, dass du dich in ein Mädchen verliebst, aber hoffnungslos. Ich weine in der tiefen Nacht, weil ich nicht das Mädchen bin und meine Liebe auch hoffnungslos ist .

Ich muss verzichten, das weiß ich ganz genau. Ich soll einen solchen Jungen nicht lieben, der mich nicht liebt.

Fragen, Quatsch!

Liebe, Quatsch!

Eines Tages finde ich: ich bin wieder verliebt. Wieso denn? Ich bin verändert. Jeder wird sich verändern. Du dich sicher auch!

Manchmal vermute ich, wenn ich dir damals gesagt hätte, dass ich dich liebte, hättest du mich auch akzeptiert. Diese Vermutung ist aber auch Quatsch! Jetzt bist du mein ehemaliger Mitsch¨¹ler, sonst nichts! 

-Sisi