Gute Gegenwart bessere Zukunft


Als ich den Text über den neuen Campus von unserer Seniorin? las, fand ich ihn so attraktiv und bekannt, weil ich gerade auch ein Student in Songjiang bin. Obwohl ich erst zwei Monate hier verbracht habe, hat mir das Leben hier schon viele Gefühle gegeben. Wenn Sie wollen, möchte ich ("sie" ist richtig) auch gern mit Ihnen teilen.
„Ein wahres Paradies“ ist die neue Uni-Stadt eher nicht, wenn es nichts Ironisches bedeuten soll. Ein überwiegender Teil des jetzigen Campus ist noch eine große Baustelle, die Bibliothek ist auch „schön klein“. Aber vergessen Sie nicht, jede Medaille hat zwei Seiten. Gerade weil es ein ganz neuer Campus ist, haben wir so viele Tennisplätze, einen so schönen Standardsportplatz und so geräumige Klassenzimmer. Besonders deutlich sehe ich, wie wichtig diese Sachen sind, nachdem ich zweimal auf dem Hongkou-Campus gewesen bin.Da es bisher erst Studenten in zwei Stufen hier gibt, brauchen Sie auch kaum in der Schlange für das Mittagessen zu stehen. Fast habe ich vergessen: die Gebäude hier haben auch alle ihre eigenen Stile, beispielsweise hat unser drittes Lehrgebäude barocke Fenster und griechische Pfeiler…… Sie können sie vielleicht „neoklassisch“ nennen, oder „Klassik mit chinesischen Eigenschaften“.
Songjiang ist kein idealer Platz für Hedonisten, aber es bietet uns doch eine günstige Umgebung zum Studium, egal ob es (Songjiang?) Ihnen gefällt oder nicht. Sie können sich einfach vorstellen: eine neue Stadt, rund herum wachsen Felder. Mit Fahrrad oder Bus können Sie die Stadtmitte in 20 Minuten erreichen, wo Sie ein KFC, ein McDonald’s, zwei Warenhäuser und einige kleine Geschäfte finden können. Anderes gibt es nicht. Trotzdem, wir haben noch ein Videozimmer und eine Menge von „klassischen Filmen“ hier. Auch im Internet zu surfen ist möglich innerhalb der Uni. Außerdem steht noch die Zweigstelle der Shanghaier-Bibliothek ganz nah beim Campus. Die kann wohl Ihren Durst nach Büchern ein bisschen löschen, wenn Sie die akademische Bibliothek bereits langweilig finden. Es wird auch noch etwas Interessanteres kommen: seit diesem Semester haben wir uns vorgenommen, eine Deutsche Ecke bei uns zu organisieren, um eine gute Chance für alle anzubieten, die Sprachkenntnisse zu entwickeln und neue Freunde kennen zu lernen.
Wir sind also ziemlich glücklich, sehr aber nicht. Einerseits stehen schon viele Einrichtungen zur Verfügung, seitdem wir angekommen sind. Andererseits sind noch mehr Sachen im Bau, beispielsweise dieses Bilder- und Schriften- Informationszentrum, das als ein symbolisches Gebäude des neuen Campus gilt. Auf dem Bauplan steht auch noch ein Aktivitätenzentrum der Lehrer und Studenten, das uns voraussichtlich mehr Spaß bringen wird. Nicht zuletzt entdecken wir auch immer mehr Buchhandlungen, Imbissbuden, Läden für CDs, Dekorationen (gehen mich aber nichts an (oder: interessieren mich aber nicht?)) und Supermärkte. Naja mit der Aussicht nach vorn ist eine bequeme Zukunft schon da. Und was hat man noch gesagt? Rom wurde nicht in einem Tag fertig gebaut.

 



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