Der Kernpunkt meines Lebens



¡°Hey, Mama, Papa; hallo, Opa, ich bin zur¨¹ckgekommen!¡± An jedem Freitagnachmittag gehe ich von der Uni nach Hause. Sobald ich in meine Wohnung eintrete, begr¨¹ße ich meine Eltern und meinen Großvater. Niemand wird daran zweifeln, dass ich sehr guter Laune bin, wenn ich nach einwöchiger Arbeit meine Familienmitglieder wieder sehen kann. Das ist so ein schönes Gef¨¹hl, obwohl ich sie nur in einer Woche nur 4 Tage nicht sehen kann. Ich kann mir kaum vorstellen, wie groß meine Sehnsucht nach ihnen sein wird, wenn ich später nicht mehr bei ihnen wohnen werde. Meine Familie dient mir als eine sicher Bucht, an die ich mich immer wenden kann. Stoße ich auf etwas Ungl¨¹ckliches oder Schlimmes, bin ich mir sicher, dass mir mein Vater und meine Mutter stets beistehen. Die Familie ist ein wichtiger Bestandteil meines ganzen Lebens.
Nun möchte ich Ihnen die Mitglieder meiner Familie vorstellen. Familie: das sind f¨¹r mich Leute, die unter einem Dach wohnen und miteinander verwandt sind. In meiner Wohnung wohnen mein Vater, meine Mutter, mein Großvater und ich zusammen. Mein Vater ist der einzige in meiner Familie, der jetzt noch arbeitet und f¨¹r alle anderen aufkommt. Er ist aber k¨¹rzlich sehr schwer krank geworden und ist deswegen 3 Wochen im Krankenhaus geblieben. Er wird sich wahrscheinlich in der nächsten Woche operieren lassen. Der Gesundheitszustand meiner Mutter ist auch nicht optimistisch. Darum arbeitet sie seit langem nicht mehr. Mein Großvater ist nahe an die 90. Er erlitt vor einigen Jahren einmal einen Gehirnschlag. Trotzdem leben wir alle sehr gl¨¹cklich und wir bieten uns gegenseitige Hilfe an, wenn es nötig ist.
Dank der richtigen Staatspolitik hat sich der Lebensstandard meiner Familie in den letzten Jahren verbessert. Im Jahr 2000 sind wir in eine größere und schönere Wohnung eingezogen und haben unsere Wohnung mit vielen modernen Elektroapparaten eingerichtet. Wir haben nun viele nette Nachbarn, unter denen jeder jedem helfen kann. F¨¹r jeden Bewohner ist der Wohnblock auch eine große Familie.
Ich finde die Familienverhältnisse in Afrika wunderschön. In unserem Land sind solche Familienverhältnisse auch keine Seltenheit. Es gibt sogar gutherzige Leute, die verwaiste Kinder wie ihre eigenen Kinder behandeln. In diesem Sinne ist die ganze Gesellschaft eine riesige Familie.
Der Familiensinn hat sich in der letzten Zeit etwas verändert. In China ist es auch so. Fr¨¹her arbeitete nur der Ehemann und er musste f¨¹r die ganze Familie aufkommen. Im Gegensatz dazu brauchte sich die Ehefrau nur um den Haushalt und um die Erziehung der Kinder zu k¨¹mmern. Der Mann nahm daher keine R¨¹cksicht auf den Haushalt, nämlich auf die Hausarbeit. Jetzt ist es zum großen Teil anders geworden. Die Ehefrau kann und darf auch draußen den ganzen Tag arbeiten; der Ehemann kann und möchte seiner Frau auch bei der Hausarbeit helfen, um sich in einen richtigen Familienmann zu verwandeln.
Als Schlusswort möchte ich sagen, dass ¡°Familie¡±, in der man Freude und auch Schmerzen haben kann, nicht nur ein wunderbares Wort, sondern auch ein wichtiger Teil eines jeden auf der Welt ist!
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ºéÊçÆ¼         
15.Mai 2003



Anhang:
<< Mein Grossvater und Ich>>