卷中特辑-圣玛丽亚学院
这里将为你献上我们的同学自己创作的德文小说哦。初试莺啼的他(她)需要大家的支持,所以多多捧场哦!
这是一个发生在不知名地方不确定时空里的故事,关于一群被禁锢被遗忘的孩子。
想要自由呢
想要出去呢
如果可以飞跃这令人窒息的高墙,
我情愿,
化身为死神……
Der Sommer im Sankt-Maria-Institut
Das Saint Maria Institut befand sich im Vorort
einer kleinen Stadt am Unterfluss des Rheins. Es war eine stille, aber ein
bisschen einsame Schule.
Die Studenten des Instituts stammten alle aus edlen(高贵的,贵族的) Familien , aber
wurden doch im Stich gelassen. Aus verschiedenen Gründen wurde ihre Blutsbindung(血统)
nicht anerkannt. Was die meisten betraf, waren es uneheliche Kinder.
Die Kinder hier wurden meistens von den Eltern und Verwandten vergessen. Sie
ließen eine Summe Geld da, aber kamen nie her, um die Kinder zu besuchen. Man
sollte das Institut besser ein langjähriges Gefängnis nennen, das unzählige
Jugendliche einsperrte.
Doch waren große Persönlichkeiten daraus hervorgegangen, indem sie an
unmenschlichem Elend litten; sie mühten sich ab(竭尽全力) und kletterten aus der
Schlammgrube hinaus. Aber das war schließlich nur die Minderheit. Die meisten
lebten hier geräuschlos und gehorsam, bis sie alt genug waren, wegzugehen. Dann
sollten sie in die Kirchen geschickt werden, als Priester oder Nonnen. Man
sagte, dass das der einzige Weg war, die Sünde ihrer Geburt zu büßen.
Also war die Zahl der Selbstmörder und Toten hoch. Es war der schwache
Widerstand jener armen Kinder. Es gab sogar eine Sage, dass ein Freund Hein
dieses Institut bewohnte, von dem die ausgesuchten Menschen bald aus der Welt
gebracht wurden.
Unsere Geschichte, fängt an einem gewissen Tag in einem gewissen Sommer an.
1.Der Gesang des Klavi
ers wehte
Im leeren Musikklassenzimmer spielte Lucy hier allein die Serenade von
Chopin(肖邦的小夜曲).
Sie war immer noch so hübsch.
Es war trüb und dunkel. Graue gotische Gebäude. Große und gerade Birken(白桦) .
Hier war die heilige Stätte für mich, wo ich mich täglich melden musste. Weiche,
weiße Vorhänge schwebten am Klassenzimmerfenster, darin wurde die desolate(哀伤的),
jämmerliche Klavierstimme versteckt.
„Klingt es schön?“ Ein sehr gentler Mann .
„Ja.“ Ich ordnete mein Kleid und bog meine Knie ein bisschen。
„Haha, macht nichts, ich bin kein Lehrer.“ Er lächelte, ein mildes Lächeln; es
sah aus wie Sonnenschein, was zu dem Ort überhaupt nicht passte. „Ich bin der
neue Sekretär des Schuldirektors. Ich heiße Julian.
„Adliger?“ Ich nickte. „Ich heiße Vivian, habe keinen Familiennamen, du kannst
mich Rose nennen.
„Rose ist ein schöner Name.“ Er lächelte wieder.
„Rose ist vom Blut der Vögel gefärbt.“ Ich lächelte, kalt und gefühllos, und
sah, dass sein Gesicht blass wurde.
„Seit ein paar Tagen sehe ich dich hier sitzen. Hörst du gerne Chopin?“ Er
wechselte schnell das Thema und bemühte sich, sein freundliches Lächeln zu
behalten.
Ich drehte den Kopf weg: „Nein, nicht besonders. Ich höre einfach gern Lucy
Klavier spielen.“
„Oh...“ Er wollte noch etwas sagen, sah aber den Direktor winken, in der Ferne.
Er winkte mir zu, lief weg.
Ich blieb sitzen und fixierte die grauen gotischen Gebäude, steif (僵硬),
unbeweglich.
„Gott des Todes,weißt du?“ murmelte jemand im Nachbarzimmer. Ich wälzte
mich(辗转侧) im Bett. Scheiße! Was nützt diese dumme Wand, durch die man so ein
Schwalbengezwitscher(低语,私语) hören kann! Nachts kann man deshalb nicht schlafen.
„Jawohl. Man sagt noch, dass das nächste Opfer...“ erwiderte ein anderes
Mädchen, „vielleicht die Vivian sei.“
Vivian? Ich machte spitze Ohren. Ich? Das nächste Opfer?
„Mm, ich habe es auch gehört. Oh, wie schrecklich!“
„... ...“
„... ...“
Das Opfer, das vom Gott des Todes ausgesucht worden ist, wie glücklich,
hehehe... ...
2.
Weil ich gewöhnlich immer allein blieb, auch keine Freunde in der Klasse hatte,
nicht rebellierte, aber auch niemandem schmeichelte, deshalb sagte ich selten
ein Wort.
Das einzige, woran ich festhielt, war, täglich auf der Treppe des
Musikklassenzimmers zu sitzen und dem Klavierspiel von Lucy zuzuhören.
„Aber wieso bist du sie nicht kennen lernen gegangen?“ Julian kam nun auch
täglich hierher, mir zuzusehen, wie ich der Musik zuhörte. Sein Interesse an mir
schien viel stärker als das an der Musik. Aber ich hatte gar keine Lust und tat
immer so, als hätte ich ihn nicht gesehen.
„... ... unnötig.“ Sprang endlich ein Wort aus meinem Mund nach langem
Schweigen. „Ich mag nur Ihre Musik, was sie persönlich betrifft, geht mich
nichts an.“
„Oh, ja, stimmt auch.“ Er schien so, als ob er auf einmal alles verstanden
hätte. Ich zweifelte wirklich daran, ob sein Kopf irgendwelche Probleme hatte.
Wieso kann man denn so was auch nicht verstehen?
Das Kleid aufschüttelnd, stand ich auf und wollte gehen. Julian stand auch auf,
aber plötzlich klammerte er sich an meine Schulter. Hinter meinem Rücken sagte
er, Wort für Wort: „Vivian, ich liebe dich.“
„Ich dich nicht.“ Ich versuchte zu ringen(挣扎), unnütz.
„Lüge nicht! Wenn ich dir nicht gefiele, hättest du mir nicht erlaubt, bei dir
zu sitzen!“
„Ich bin zwar kein Bankert(乞丐), aber meine Mutter ist schon lange gestorben.
Meine Stiefmutter wird mich keinen Pfennig erben lassen.“
„Ich weiß. Ich kann dich ernähren.“
„Hübsch bin ich auch nicht.“
„Das ist mir egal.“
„Ich werde bald sterben.“
„... ...nein... ... ich werde dich schützen.“
„... ... genau.“ Ich stoße ihn weg. „Du willst doch Gott des Todes bekämpfen,
deshalb sagst du so was zu mir, nicht wahr? Du wirst mich schützen?“ Ich
lächelte kalt. „Egal ob du allen anderen überliegen sein willst oder irgendwas
anderes, zieh mich nicht hinein!“
„Ich... ... ich ... ... echt ... ...“ stotterte(结结巴巴地说)er.
„Echt?“ Ich sah höhnisch auf ihn. „Echte Liebe? Ha, Liebe lehne ich ab.“ Ich
drehte mich, ging weg, lief.
3.
Der letzte Tag des Sommers.
Heute erschien Lucy nicht. Ich wandelte die Allee entlang, zwecklos, und wie
sonst, allein.
Es war völlig dunkel geworden. Leuchtkäfer(萤火虫) flogen im Gras, es sah aus, als
ob Sterne auf die Erde gefallen wären. Irgendwer hatte wohl gesagt, dass jeder
Stern am Himmel das Schicksal eines Menschen vertrat. Wenn der Stern fiel, starb
der Mensch.
Ich schaute in den Himmel. Gerade zerriss ein Stern den Himmel. Wird jemand
sterben? Ich sah mir neugierig an, wie der Stern in der Ferne fiel. Wessen
Schicksalsstern war das?
„Er gehört dir.“ Hinter dem Rücken murmelte der lange nicht gesehene Julian. Ich
drehe mich um und sah—den Julian, der kein zärtliches Lächeln im Gesicht hatte.
„Du verfluchst mich? Bist du böse auf mich, weil ich dich abgelehnt habe?“ Ich
lachte.
„Das ist doch kein Verfluchen. Es ist wahr“, sagte er, ohne eine Miene zu
verziehen, „denn ich bin Gott des Todes.
„Du... ...?“ Ich runzelte die Stirn. „Wirklich?“
„... ... ... ...“
„Es kann nicht sein. Ich bin viel zu enttäuscht. Alle meinen, dass Gott des
Todes mindestens ein charmanter, cooler Mann sein muss.“
„... ... ... ...“
Ich war sehr zufrieden damit, dass er so ratlos aussah und nicht wusste, ob er
lachen oder weinen sollte.
„... ..."Wie möchtest Du einmal sterben?" Wie beim ersten Treffen wechselte er
sofort das Thema und fragte mich ganz höflich.
„Eh... ... darf ich mal überlegen? Ich habe vorher nie daran gedacht“,
antwortete ich auch höflich und sorgfältig.
„Natürlich!“ Er sah so, ...so, ...ja, erleichtert und befreit aus. Was für ein
seltsamer Mann.
„Bist du wirklich Gott des Todes?“ Wir wanderten weiter die Allee entlang. Diese
Frage konnte ich einfach nicht zurückhalten.
„Tut mir leid, dass ich weder charmant noch cool bin“, erwiderte er unfroh. Er
war doch eher ein Kind als ein Gott des Todes.
„Nein.“ Ich versuchte, mir das Lachen zu verbeißen, „ich meine nur, dass du mich
nicht töten möchtest, offenbar hat es dir jemand befohlen.
„... ...Du siehst so glücklich aus? Ich habe nie gesehen, dass du so begeistert
bist.“ ("Ich habe Dich noch nie so begeistert gesehen."
„Wirklich?“ Ein weißes Lächeln. „Kennst du die Sage vom Gott des Todes?”
„Nein. Ich bin der Gott des Todes, ich brauche sie nicht zu wissen.“
„Gott des Todes ist die höchste Existenz auf dieser Welt, niemand kann sich ihm
widersetzen. Wenn er den nächsten Gegenstand gewählt hat, verlockt er
denjenigen, selbst in den Tod zugehen.—Weißt du? Das von Gott des Todes gewählte
Opfer wird nicht sterben, wenn es nicht sein Leben aufgeben will. Nur die, die
längst die Hoffnung auf eine ewige Befreiung haben, werden sterben. Gott des
Todes, wird die Menschen nie mit seinen Händen töten.
„Du legst dir den Namen vom Gott des Todes zu(假冒)aber hast zugleich ein tiefes
Gefühl zu mir. Du möchtest mich nicht töten, aber musst es doch. Warum denn
eigentlich?“
„... ... wegen Lucy.“
„Lucy?“
„Ja. Ihr Vater ist auch mein Vater. Meine Mutter war seine Dienerin. Lucy
versprach mir, dass ich in Eigenschaft als Erbe nach Hause zurückkehren darf,
wenn ich dich töte.“
„Du bist... ... auch... ...“
„Bankert, Bankert vom Schuldirektor. Lucy ist seine Tochter. Sie hasst es, wenn
jemand ihr beim Klavierspielen zuhört.“
„Wie eine selbstsüchtige adlige Lady!“ Ich lachte. „Und wenn du mich nicht
tötest?“
„Sie wird uns beide töten.“
„Ach so, ... ... ich verstehe.“
Das Ende des Wegs lag vor uns. Das silberhelle Wasser des Sees glänzte im
Mondschein.
„Ich habe einen schönen Ort gefunden, nicht wahr?“ Ich zeigte mit dem Finger auf
den See. „Also, ich springe selbst, okay?“
„Vivian!“
„Das ist doch deine Hoffnung, oder?“ Ich schaute auf ihn, den Kopf neigend. Ich
bin immer sehr niedlich, wenn ich den Kopf neige. Das weiß ich.
„Ich begleite dich.“ Er ging einen Schritt vorwärts.
„Warum?“ Lachen. „Weil du mich magst?“
„Weil ich dich liebe.“ Er fixierte mich mit seinen Augen, voller Trauer. „Ich
will dich begleiten, für immer. Allein wirst du dich kalt fühlen.“
„Nein, ich habe schon gesagt, ich lehne Liebe ab.“ Völlig gleichgültig murmelte
ich. „Ich gehöre nur mir selbst.“
Weich, beinahe zärtlich, lächelte ich ihm zu und sprang in den See, wie sich ein
Schmetterling ins Feuer stürzt.
Kaum erkennbar hörte ich ihn am Ufer schreien, sehr entfernt: „Ich, ich hoffe
einfach, dich zu begleiten! Du brauchst mich nicht zu lieben!“
Und dann, erreichte mich die Stimme von Wassersprühen.
Durch die von Wasserpflanzen bedeckten Ableitungsgraben, kroch(爬上) ich ans Ufer.
Der Spindel(湖面)glättete sich langsam. Er ist nicht mehr aufgetaucht.
Handtuch und trockene Kleidung hatte ich vorher im Gras versteckt. Eine ganze
Stunde verging, nachdem ich mich abgetrocknet hatte. Er ist immer noch nicht
aufgetaucht. Ich glaubte, er war tot. Dann kehrte ich auf dem alten Weg zurück.
Ich rechnete damit, wie ich Lucy morgen erreichen sollte und wie viel Belohnung
ich diesmal kriegen würde. Ich habe doch nicht gedacht, dass es so reibungslos
gut gehen würde. Ich hoffte eigentlich, dass dieser Julian mich rausbringen
konnte. Leider klappte es immer noch nicht. Schade, dass ich noch nicht von der
Arbeit des Gott des Todes loskommen kann, bevor der Mensch auftritt, der stark
genug ist, mich von hier zu wegzubringen. Bis dann, nur bis dann, kann ich die
Arbeit dem nächsten weitergeben, der willig ist, Gott des Todes zu werden. Der
nächste... ...im Namen von Vivian.
Wind kam auf. Die Sterne am Himmel und auf der Erde wurden immer heller,
glänzender. Ohne Grund fühlte ich mich ein bisschen kalt. Vielleicht, weil ich
noch nicht ganz abgetrocknet war Ich beschleunigte meine Schritte.
Heute, der letzte Tag des Sommers.